Burschenschaft rot-weiss Dachstadt e.V.


Gegründet 1980


Hier ein Bild der Urväter der Burschenschaft


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Die Geschichte von Dachstadt

Am 1.November 1007 wurde vom damaligen deutschen Kaiser Heinrich der zweite das Bistum Bamberg gegründet und das Land an der Schwabach wurde als Schenkung dem Bistum übergeben. Da bis zu diesen Zeitpunkt der Lindelberg und die ganze Umgebung nur aus Urwald bestand wurde eine Reichsministeriantenfamilie aus Eschenau mit der Besiedlung dieser Gegend beauftragt. Noch im gleichen Jahr wurde mit der Besiedelung begonnen. Es wurden zwischen 1007 und 1030 die Ortschaften Pettensiedel, Haselhof, Stöckach Lindelbach Etlaswind Affalterbach und auch eine Ortschaft mit den Namen Drageten das erste Mal urkundlich erwähnt. aus Drageten wurde später dachsteten dann Dachstetten und schließlich das heutige Dachstadt.
Ausschlaggebend für den Namen war das Adels Geschlecht der Scholl von Dachstadt. Dieses Geschlecht war es auch welche die Lindelburg erbauen lies.
Das Adels Geschlecht Scholl war Mitstifter und Wohltäter des Klosters Neunkirchen am Brand dies was auch der Grund weshalb Dachstadt zur damaligen Zeit zu Kirche Neunkirchen gehörte. Im Jahr 1340 gab es die letzte urkundliche Erwähnung danach schien das Geschlecht ausgestorben zu sein. 1439 hatte der Ort schon 24 Anwesen. Diese gingen 1440 in die Hand der Reichsstadt Nürnberg über. 1456 erhielt Igensdorf eine eigene Pfarrei und ab diesen Zeitpunkt war auch die Bindung zu Neunkirchen gelöst. Auch vom Krieg wurde unser Ort nicht verschont das erstmal wurde Dachstadt 1449 zerstört. 75 Jahre später wurde im Bauernkrieg auch die Lindelburg komplett zerstört. Im 30 jährigen Krieg war es wie in vielen Ortschaften das nur ein drittel der Bevölkerung überlebt haben.

Durch unerbittlichen Fleiß wurde die Ortschaft wieder aufgebaut und so konnten sich das Leben und die Geschichte weiter entwickeln. Als 1697 die Schule in Igensdorf errichtet wurde ging es auch mit der Bildung steil bergauf.

Auf einer 250 Jahre alten Gemeinde Rechnung wurde belegt dass alle Einwohner Dachstadt ́s und Lettens zum damaligen Zeitpunkt schreiben und lesen konnten. Dies war keineswegs eine Selbstverständlichkeit. Im Jahr 1862 kam Dachstadt zum heutigen Landkreis Forchheim. Bis zum Jahresende 1971 blieb Dachstadt selbständig und wurde am 1.1.1972 in die neu gebildete Großgemeinde Igensdorf eingegliedert.
Igensdorf wurde am 01.01.1980 zur selbstständigen Gemeinde erklärt und im gleichen Jahr wurde am 23 August das Marktrecht verliehen das bis heute besteht.

1980 am 01.05 wurde auch die Burschenschaft ins Leben gerufen. Die erste Kerwa fand bei Örtlichen Wirt Heinz Ulm im Saal statt.